Eigenes Buch online drucken lassen

So einfach ist es Ihr eigenes Buch zu veröffentlichen und drucken zu lassen

Träumen Sie davon ein Autor zu sein, dessen Manuskripte als Buch gedruckt werden?
Das Internet macht es möglich!

Ein gutes Buch zu schreiben, einen Roman, es zu veröffentlichen, sodass es wirklich im Regal des örtlichen Buchhändlers steht oder vielleicht sogar bei Amazon verkauft wird.

Ob Sie sich den Traum vom eigenen Buch erfüllen, Ihre Doktorarbeit professionell binden lassen wollen oder ein paar Fotobücher zu Weihnachten verschenken wollen. Ein Hardcover-Buch ist nach wie vor etwas ganz besonders wertvolles – auch im Zeitalter von E-Books.

Doch jetzt muss es kein Traum bleiben ein eigenes Buch drucken zu lassen. Sie müssen nicht Ihre Lebensversicherung kündigen, um unseriöse Kleinstverlage dafür zu bezahlen, dass ihr Buch gedruckt wird.

Diese Tipps kurz und bündig

Wir werden Ihnen auf diesen Seiten zeigen, wie Sie den Weg vom Manuskript zum gedruckten Buch meistern:

  • Datei-Formate, wie wird aus einem Word-Dokument eine druckfähige PDF-Datei
  • Mögliche DIN-Formate des gedruckten Buchs
  • Wie lässt sich der Einband gestalten?
  • Welche Möglichkeiten gibt es das Buch binden zu lassen?
  • Auf welchem Papier wird das Buch gedruckt: Grammatur, Veredelung
  • Welche Vorteile bietet eine ISBN Nummer?
  • Lässt sich im Selbstverlag Geld verdienen?

Der Weg bis zum Buchdruck

Sie haben ein Buch geschrieben, einen Roman, einen Band mit Erzählungen und Kurzgeschichten, eine Reise-Beschreibung, einen Krimi.

Herzlichen Glückwunsch!
Damit haben Sie die wichtigste Arbeit schon getan – das Schreiben.

Gedruckte Bücher in Buchhandlung

So viele Bücher kann ein Profi-Autor nicht drucken lassen

Nun halten Sie Ihr fertiges Manuskript in der Hand und möchten es gerne veröffentlicht sehen. Vielleicht haben Sie es auch bereits Verwandten, Freunden und Bekannten zu lesen gegeben, die Sie darin bestärken, Ihr Werk drucken zu lassen und zu publizieren.

Die technische Entwicklung der letzten Jahre ermöglicht es Ihnen, den Druck und die Vermarktung selbst zu übernehmen. Das ist natürlich mit Kosten und weiterer Arbeit verbunden, garantiert aber, dass Sie nach kurzer Zeit Ihr fertiges Buch wirklich in den Händen halten.

Die Hürden für Schriftsteller sind denkbar gering, denn Spezialverlage arbeiten mit Digitaldruck und kümmern sich um:

  • Druck (Buchdruck, Digitaldruck, Print On Demand)
  • Veröffentlichung
  • Vermarktung

Hier eine kurze Anleitung, wie Sie ihr Werk erfolgreich drucken lassen.

Das elektronische Manuskript

Natürlich müssen Sie Inhalte geschaffen haben, die druckfähig sind. Kein Autor wird um den Prozess aus Idee, Manuskript, Entwurf und Redigieren des Textes herumkommen. Genießen Sie das Schreiben bis zum fertigen Meisterwerk. Die besten Schriftsteller verfeinern ihren Rohtext immer weiter.

Unabdingbar ist, dass Ihr Text als Datei vorliegt, um es als Buch drucken zu lassen. Wenn Sie mit der Hand oder der Schreibmaschine geschrieben haben, kommen Sie nicht umhin, alles noch mal mit einem Textprogramm zu erfassen.

Die Textdatei muss am Ende in ein druckfähiges PDF-Dokument (Portable Document File) umgewandelt werden. Mit einem guten Textverarbeitungs-Programm kann direkt in dem Format abgespeichert werden.

Welches Druckverfahren?

Die Antwort auf diese Frage wird dadurch bestimmt, wie viel Geld Sie investieren können. Und auch, welche Auflage Sie planen.

Die qualitativ beste Wahl ist Buchdruck im Offset-Verfahren. Aber der moderne Stand der Technik bietet im Digitaldruck absolut hochwertige Ergebnisse.

Wenn Sie erstmal nur die Fühler ausstrecken und testen wollen, ob und wie sich Ihr Werk verkauft, ist das sogenannte Print On Demand (Drucken auf Anforderung) hervorragend geeignet.

Sie müssen sich dabei nicht auf bestimmte Auflagenzahlen festlegen, sondern können sogar Einzelexemplare abrufen, wenn ein Käufer Interesse zeigt.
Zurzeit ist dies der einfachste Weg, um Ihr Buch drucken zu lassen.

Welches Buchformat?

Vor diesem Schritt sollten Sie sich die Internet-Druckerein genau vergleichen. Dort finden Sie Informationen, welche Buchformate hergestellt werden können, und ausreichend Tipps, in welcher Größe Sie die PDF-Datei anlegen müssen.

Zum Beispiel unterscheiden sich Datei- und Seitenformat, durch den Endbeschnitt,  um einige Millimeter. DIN A4 und DIN A5 sind die gängigsten und günstigsten Varianten.

Gute Druckereien bieten weitere Sonderformate, allerdings steigt dann in der Regel der Preis pro Buch.

Typografie und Design

Ganz wichtig für eine gute Lesbarkeit und ein ansprechendes Design sind die Typografie und die Gestaltung des Einbands. Typografie umfasst u. a. die Auswahl der Schrift, den Zeilenabstand, die Maße der Seitenränder.

Eine schlechte Seitengestaltung lässt den Leser schnell ermüden und das Buch nach wenigen Seiten weglegen.

Das gleiche gilt für den Einband. Der erste Eindruck als Blickfang und sozusagen die Visitenkarte für Ihr Werk. Der Einband muss Inhalt und Art des Texts in Kürze transportieren.

Deshalb erfordert eine lustige Geschichte eine andere grafische Umsetzung als beispielsweise eine traurig endende Liebesgeschichte. Im Zweifelsfall sollten Sie sich Hilfe bei einem erfahrenen Grafiker holen.

Günstige Angebot finden Sie zum Beispiel im Angebot von Fiverr.com. Dort bieten Grafiker das Layout für ein E-Book oder PDF ab 5 US-Dollar an. Viel günstiger und schneller ist es kaum möglich. Allerdings benötigen Sie fortgeschrittene Englisch-Kenntnisse, da die meisten Anbieter Englisch sprechen.

Auf dem richtigen Papier drucken lassen

Die nächste Entscheidung, die Sie treffen müssen, betrifft den Bedruckstoff. Für reinen Text sollten Sie auf ein Hochweiß verzichten und ein leicht cremefarbenes Papier wählen. Die Augen des Lesers empfinden diese Farbe als angenehmer.

Für einen Reiseführer mit relativ kurzen Textabschnitten und vielen Fotos eignet sich glänzendes oder mattes Bilderdruckpapier am Besten.

Die gängigsten Grammaturen, also Papiergewichte, sind:

  • 90 g/m² für reinen Text
  • 120 oder 150 g/m² für Fotobände

Weitere Veredelungen sind machbar, aber auch abhängig von den technischen Möglichkeiten der gewählten Druckerei – und natürlich immer mit höheren Kosten verbunden.

Die geeignete Bindung

Der letzte Schritt in der Produktion betrifft die Bindung Ihres Buches. Für einen Roman sollten Sie ein Soft- oder ein Hardcover mit Klebebindung wählen. Damit bekommen Sie ein gutes Aussehen und eine lange Haltbarkeit geliefert.

  • Hardcover, hochwertige Fadenbindung oder einfache Klebeheftung
  • Softcover, vorwiegend Klebebindung für Taschenbuch

Kurze Texte, etwa eine Erzählung mit 40 bis 60 Seiten, lassen auch eine Bindung mit Heftklammern zu. Sollten Sie ein Handbuch oder eine technische Anleitung geschrieben haben, kommt zur besseren Handhabung im Alltag eine Draht-Ringbindung in Frage.

Grundsätzlich gilt für alle Produktionsschritte: Erkundigen Sie sich vorher und lassen Sie sich von der Druckerei Ihrer Wahl beraten. Das wird Ihnen viel Zeit, Arbeit und Geld ersparen.

ISBN – ja oder nein?

Eine ISBN (Internationale Standard-Buchnummer) für Ihr Buch bietet durchaus Vorteile. Jede Nummer wird weltweit nur einmal vergeben.

Ihr Werk kann damit also eindeutig zugeordnet und von jeder Buchhandlung bestellt werden. Parallel erfolgt eine Aufnahme in das Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB).

Außerdem erhalten die Deutsche Bücherei in Frankfurt am Main bzw. Leipzig und die entsprechenden Landesbibliotheken die sogenannten Pflichtexemplare.

Wenn Sie nur unter Ihrem Namen und ohne Verlag veröffentlichen, kann jeder Buchhändler anhand der ISBN im VLB nachschlagen und direkt bei Ihnen bestellen. Die Gebühr für eine ISBN fällt im Gesamt-Produktionspreis relativ gering aus.

Gedruckte Bücher in Auslage einer Buchhandlung

Gedruckte Bücher in Auslage einer Buchhandlung

Selbstverlag oder Kooperation mit Anderen?

Wenn Sie einen Selbstverlag gründen möchten, hat das einige Vorteile. Ihr Buch wird auf jeden Fall erscheinen, Sie müssen nicht suchen, bis es jemandem gefällt.

Außerdem behalten Sie die komplette Kontrolle über ihr Buch – vom Inhalt bis zum Endprodukt. Sämtliche Gewinne aus Verkäufen wandern in Ihre Geldbörse, und Sie müssen keine Provisionen zahlen.

Andererseits hängt dabei alles an Ihrem Know-how im Bereich Buch-Herstellung. Was Sie nicht wissen, müssen Sie sich erarbeiten.

Eine Alternative könnte deshalb ein Verlag sein, bei dem Sie sich finanziell an den Druckkosten beteiligen. Sie können sich auf inhaltliche Fragen konzentrieren. In dieser Branche wimmelt es allerdings vor schwarzen Schafen. Holen Sie sich unbedingt ausreichend Informationen zum Verlag ein, wenn der Verlag einen Druckkosten-Zuschuss verlangt.
Meist haben die Verlage auch einen gewissen Ruf in der Branche.

Die Profis können Ihnen viele Arbeiten abnehmen, aber leider auch viel Geld.

Wird mein Manuskript bei Verlagen gelesen?

Buchdruck im Bleisatz, bewegliche Letter

Buchdruck im Bleisatz

Die Gutenberg-Druckpresse revolutionierte den Buchdruck. Trotzdem blieb es großen Verlagen vorbehalten welche Titel sie veröffentlichen. Es kostete viel Geld ein Buch in hohen Auflagen zu drucken.

Um im „normalen“ Literaturbetrieb unterzukommen, bedarf es heutzutage neben einem hervorragenden Werk viel Hartnäckigkeit und ein Portion Glück.

Wenn Sie diesen klassischen Verlags-Weg gehen wollen, sollten Sie zumindest mit einem Literaturagenten zusammenarbeiten, der entsprechende Kontakte hat.

Bei der Masse eingesandter Manuskripte werden die meisten in den Verlagen gar nicht mehr gelesen. Niemand findet die Zeit dazu.

Urheberrecht

Als Autor genießen Sie das besondere Privileg des Urheberrechts. Ihr schriftliches Werk wird sehr wahrscheinlich ein Werk im Sinne des Urheberrechts sein. Ohne besondere Anmeldung ist Ihr Text damit geschützt. Niemand darf Ihr Buch kopieren.